Satin-Rhön

Die Zeichnung der rhönfarbigen Satinkaninchen wird aus Flecken, Streifen und Spritzern, die möglichst gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt sind, gebildet. Es sollen keine zu großen, zeichnungsleeren Flächen vorhanden sein.

Gewicht

Die rhönfarbigen Satin haben ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,00 kg. Das Mindestgewicht beträgt  2,75 kg.

Körperform, Typ und Bau

Der leicht gedrungene Körper ist hinten gut abgerundet. Der blockige Typ der Weißen Neuseeländer ist nicht gewünscht.

Fellhaar

Das ideale Fellhaar ist mittellang, dicht und geschmeidig weich. Durch die Verdünnung des Haarschaftes entsteht die besonders feine und rassetypische Struktur des Fellhaares. Diese muss auch an den kürzer behaarten Stellen wie Kopf und Läufen erkennbar sein. Im Genick und im Schoßbereich darf das Kaninchen keine Lockenbildung zeigen. Außerdem ist auf eine gute Behaarung der Ohren zu achten.

Kopf und Ohren der Satin-Rhön

Der kräftige und breite Kopf ist dicht am Rumpf des Tieres angesetzt. Eine ausgesprochen starke Kopfbildung wie z. B. bei den Wiener-Kaninchen ist nicht gewünscht.
Die stabilen Ohren sind fest im Gewebe passen mit einer Länge von 10 bis 11,5 cm harmonisch zum Körper. Sie dürfen nicht faltig sein.

Satinfaktor

Die Satinkaninchen zeigen am gesamten Körper einen seidigen Glanz, der durch die Verdünnung der einzelnen Haare hervorgerufen wird. Sie müssen sich von den normalhaarigen Rassen deutlich unterscheiden.

Zeichnung und Farbe

Die weiße Grundfarbe hat eine leichte elfenbeinfarbige Tönung. Die Zeichnungsfarbe ist mittelgrau bis schwarz – je intensiver diese ist desto besser ist das gesamte Farbbild. Die Augenfarbe ist braun.