Kraienkopp

Der Kraienkopp ist ein Rassehuhn mit definierten Standards. Kraienköppe zählen nicht zu den Kampfhühnern, sind aber nahe mit ihnen verwandt. Sie wirken eher wie eine Mischung aus Italiener und Landhühnern mit einem Kämpfereinschlag.

Kraienköppe habe eine kräftige Statur mit reichhaltigem Schwanzgefieder und einer markanten breiten Schulterung. Besonders die Hähne verfügen über ein üppiges Halsgefieder und einen ausgeprägten charakteristischen Nacken. Die roten Ohrlappen und die Kehllappen sind nur wenig entwickelt und der Kamm besteht aus einem kleinen Wulst in Form einer länglichen Erdbeere. Bei den Hennen ist der Kamm flach und die kleinen Kehllappen sind kaum sichtbar. Die Tiere sind daher sehr winterhart, haben eine sehr gute Legeleistung und legen selbst bei stärkstem Frost noch eine ausreichende Menge an Eiern. Die Tiere sind sehr frohwüchsig und widerstandsfähig. In Deutschland sind die Kraienköppe in den Farbenschlägen silberhalsig, goldhalsig, orangehalsig, blaugoldhalsig und rotgesattelt zugelassen. Kraienköppe gelten als eine pflegeleichte Geflügelrasse mit einem sehr guten wirtschaftlichen Nutzen.

Hähne des Standards wiegen 2,5 bis 3 kg, Hennen 1,75 bis 2,5 kg. Die Legeleistung im ersten Jahr beträgt etwa 200 Eier. Das Bruteier-Mindestgewicht liegt bei 55 g.

Kraienköppe gelten als Hühnerrasse mit Verbreitung unter Rassegeflügelzüchtern weit über ihr angestammtes Zuchtgebiet hinaus.