Marans

Marans sind sehr auslauffreudige, lebendige und dennoch etwas scheue Tiere. Bei der Zucht ist nebst dem Körperbau und dem Federkleid jeweils auch auf eine möglichst dunkle Färbung der Eier zu achten. Die Legeleistung beträgt um die 180 bis 200 Eier im Jahr. Das Bruteiermindestgewicht liegt bei 65 g. Der Hahn hat ein Gewicht von 3,5–4 kg und die Henne 2,5–3 kg.

Die englische Züchtung der Marans hat keine Federn an den Beinen. Mit den Zwerg-Marans gibt es auch eine Zwerghuhnrasse, die vom gleichen Sonderverein betreut wird. Die Hähne erkennt man an dem Knorpel am Bein.

Eier

 
Marans Eier

Eine Eigenschaft dieser Hühnerrasse sind die dunkelbraunen bis hellbraunen Eier, welche mit dunklen Flecken bedeckt sein können. Mit dem Alter, meist schon nach einem Jahr, verlieren die Eier der Marans die dunkelbraune Färbung, sie sind dann hellbraun mit wenigen etwas dunkleren Flecken. Dies gilt allerdings nur für die jeweilige Legeperiode. Mit dem Beginn der nächsten sind die Eier wieder so dunkel, wie sie es am Anfang waren. Eine weitere Besonderheit dieser Eier ist ihre sehr dicke Schale, welche eine Verdunstung der Flüssigkeit und das Eindringen von Keimen und Bakterien verzögert. Dadurch können sie nicht nur sehr lange gelagert werden, sondern taugen auch noch nach mehreren Monaten zum Ausbrüten.

Farbenschläge (Galerie)

In Deutschland wird die Rasse vor allem in Kupfer-Schwarz und Gold-Sperber gezüchtet, seltener in Silber-Sperber. Seit 2011 sind auch die Farbenschläge schwarz-silber und blau-kupfer durch den Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter anerkannt. In Frankreich gibt es noch zusätzliche Farbenschläge.